Bewertung:
Label:
Metal Blade / Sony
Released:
2009-11-20
Stil:
Death / Thrash Metal
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Holla, da haben die Schweden IMPIOUS aber einen ganz schön wütenden Brocken eingeprügelt: Konnte das letzte Album "Holy Murder Masquerade" vor allem durch seine Abwechslung punkten, ist der erste und zweite Eindruck von "Death Domination" ein durchaus anderer: Das Album ist heftig von der ersten Sekunde an und wird immer wieder durch die Blastattacken von Drummer Mikke Norén befeuert. Offenbar litt der Gute bei den Aufnahmen an einem akuten Überschuß an Energie, denn anders ist seine Leistung and den Kesseln kaum zu erklären. Selbst das getragene Intro von "And The Empire Shall Fall" wird mit Doublebass-Drums unterlegt, bevor auch hier ein Orkan losbricht.
Aber auch seine Kollegen haben offensichtlich einige Wut im Bauch: Der Opener "Abomination Glorified", "I Am The King", "Hate Killing Project" oder "Legions" sind hochenergetische Brecher in der Schnittmenge zwischen Death und Thrash Metal. Parallelen zu Bands wie THE CROWN oder ONE MAN ARMY AND THE UNDEAD QUARTET sind nicht von der Hand zu weisen, und passend dazu durfte auch deren Ex- bzw. aktueller Sänger Johan Lindstrand seine Vocals beisteuern.
Allerdings gibt es auf "Death Domination" trotz der heftigen Grundausrichtung genügend Abwechslung, so daß das Album dennoch nicht im Schlagzeug-Sperrfeuer ertrinkt: "As Death Lives In Me" überzeugt mit seinen flirrenden Gitarren, und eine gewisse Nähe einiger Riffs zu BEHEMOTH läßt sich auch nicht leugnen (z.B. in "Dead Awakening" oder "Rostov Ripper"). Aber gut so, denn das zeugt nur vom Können der fünf Musiker aus Trollhättan an ihren Instrumenten. Kurzum, "Death Domination" ist ein heftiges Album mit einem hervorragenden Sound geworden, das genügend starke Songs hat, die nach wenigen Durchgängen kaum mehr aus dem Gedächtnis verschwinden.
(Eckart Maronde)
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