Bewertung:
Label:
Island / Universal
Released:
2009-01-30
Stil:
Britrock / -pop
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Dass ein beseeltes britisches Lüftchen auch in den benachbarten Niederlanden weht, zeigen auf gar leichtfüßig wirkende Art und Weise die aus Amsterdam stammenden Moke, die sich anno 2009 mit ihrem Debütalbum "Shorland" aufmachen, Europa im Sturm zu erobern. Die Sterne stehen für ein derart gewagtes Vorhaben wie dieses aufgrund der Kompetenzen, welche der Fünfer bereits in diesem frühen Stadium auf die Waage bringt, alles andere als schlecht. Und auch, dass musikalische Vergleichswerte wie etwa Parallelen zu den Editors und Interpol mehr als angebracht und völlig berechtigt sind, dürfte Moke dabei mehr als dienlich sein, denn "Shorland" atmet melancholischen und höchst melodischen Britrock, der nicht zuletzt aufgrund des Gesangs von Sänger und Gitarrist Felix Maginn mal an ältere The Verve denken lässt und dann wiederum an soeben genannte Interpol. Das wirklich Erstaunliche an Songs wie "Last Chance" und "Here Comes The Summer" ist die unbefangene und mutige Art, die Moke hier zu Papier geben. Fast schon so als fließe waschechtes britisches Blut in ihren Adern schwelgt die Band mal in der bittersten Melancholie, dann wiederum machen sich Maginn und Gefolgschaft auf, große Tanzflächen füllen zu wollen. Und auch trotz der den Songs zugrunde liegenden verschiedenartigen Stimmungen ist mit "Shorland" doch ein stimmiges Ganzes entstanden, das alles das zu bieten hat, was man von einer holländischen Band eigentlich nie erwarten würde. Der kommerzielle Erfolg, auch wenn dieser noch nicht mit "Shorland" eintreten sollte, dürfte dieser sympathischen Kapelle überaus sicher sein.
(Dennis Grenzel)
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