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cover demnächst Dignity - project destiny
Bewertung:
Bewertung

Label:

Napalm Records / SPV

Released:
2008-08-29

Stil:
Melodic Hard Rock

Dignity sind eine österreichische Band, die sich 2006 gegründet hat, nachdem Drummer Roland Navratil seine Siebensachen bei Edenbridge gepackt hatte. Mit Gitarrist Martin Mayr, der kurzzeitig ebenso bei Edenbridge am Start war, Bassist John Boy Bastard, Keyboarder Frank Pitters und dem schwedischen Sänger Jake E. hat er schließlich Mitstreiter gefunden, die seine spezielle Vision von melodischem Hardrock teilen. "Project Destiny" ist das erste Lebenszeichen der Band, das ebenso eingängig wie melodisch ist und neben acht Eigenkompositionen als Rausschmeißer den Coversong "Don't Pay The Ferryman" von Chris De Burgh enthält.
Um es vorweg zu nehmen: Wer Hardrock im Stile von Europe erwartet, wird vielleicht ebenso enttäuscht werden wie jemand, der jenen sinfonischen Metal favorisiert, wie er aus dem Hause Edenbridge kommt. Sänger Jake E. ist stimmlich nicht wirklich mit dem singenden Fönvirtuosen Joey Tempest zu vergleichen, wohingegen die Kompositionen nicht so episch ausgefallen sind wie bei der alten Band Navratils. Wobei die Songs auf "Project Destiny" nicht wirklich schlecht sind: Der Opener "Project Destiny" wartet ebenso mit bombastischen Dreingaben auf wie "Arrogance And Rapture" mit einem Breitwandchorus. "Inner Demons" wiederum beginnt mit einem orientalisch angehauchten Thema, das im Verlauf des Songs immer wieder aufgegriffen wird. "Cry In Despair" schließlich startet mit einem erdigen Gitarrenriff, das in der Folge aber den allgegenwärtigen Keyboardklängen weichen muß.
Überhaupt scheint Keyboarder Frank Pitters den Charakter der neun Stücke maßgeblich bestimmen zu dürfen, auch wenn Martin Mayr bisweilen wirklich feine Gitarrensoli beisteuert. Dennoch: Wenn "Project Destiny" als Melodic Hardrock eingestuft wird, sollte das all jenen eine Warnung sein, die authentischen Hardrock mit einer gewissen Gitarrendominanz erwarten. Allen anderen, die mit den Segnungen der Tastentonkunst ebenso leben können wie mit den bisweilen etwas vorhersehbaren Texten, sei "Project Destiny" ans Herz gelegt. Ein Coversong aus der Feder von Chris De Burgh hätte es aber trotz allem nicht sein müssen.

(Eckart Maronde)



Label

Band

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Dignity @ MySpace


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