Bewertung:
Label:
Drakkar / Sony BMG
Released:
2008-08-22
Stil:
Death Metal
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Der bisherige musikalische Werdegang von Tracedawn aus Helsinki, Finnland ist eher unspektakulärer Natur, der nun folgende dürfte jedoch vermehrt ansehnlich ausfallen, und das nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass sich dieser blutjunge Sechser ganz gehörig an der Fährte einer Band wie Children Of Bodom schnuppert. Gemischt von Mikko Karmila (Children Of Bodom, Nightwish, Amorphis) und gemastert von Mika Jussila (Nightwish) stellt "Tracedawn" ein aus acht Songs bestehendes Death Metal-Machtwerk dar, das sich lediglich aufgrund des cleanen Gesangs während der hymnischen Refrains von dem Output eben genannter Children Of Bodom unterscheidet. Ganz wie auch deren maßgeblicher Einfluss gehen auch Tracedawn recht offensiv mit modern anmutenden Synths um, die den hier vertretenen Songs ihre Melodie schenken. Frontmann Antti Lappalainen präsentiert sich dabei als äußerst wandelbar, versteht er sich doch sowohl auf tiefe Growls als auch auf clean eingesungene Passagen, die von einer massivst hymnischen Note zeugen, die stets dazu dienet, den Hörer ein wenig zu Atem kommen zu lassen.
Wenn man schon Vergleiche anstellt, an denen man im Fall von Tracedawn keinesfalls vorbei kommt, dann auch konsequent: Und so reichen die Qualitäten von "Tracedawn" nicht ganz an ein "Hate Crew Deathroll" heran, mehr noch würde man dieses Werk der jungen Finnen einer Platte wie "Are You Dead Yet?" gleichsetzen. Tracedawn machen mit diesem selbstbetitelten Werk also alles richtig, sollten mit der Zeit jedoch eigene Trademarks entwickeln, um nicht ein Schattendasein zu fristen.
(Dennis Grenzel)
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