Bewertung:
Label:
Interscope / Epic / Sony BMG
Released:
2006-09-01
Stil:
Rock
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Genau vier Jahre ist es her, dass diese Alternative-Supergroup bereits mit ihrem Debütstreich von jetzt auf gleich die Top 40 der deutschen Charts enterte. Mit Tom Morello an der Gitarre, Tim Commerford am Bass und Brad Wilk an den Drums versammelte sich hier fast die komplette Mannschaft an Rage Against The Machine-Musikern. Komplettiert wurde das Quartett von Soundgardens Frontmann Chris Cornell. Obwohl sich „Revelation“ hinsichtlich der musikalischen Ausrichtung als leicht transformiert präsentiert, so dürfte es im Falle der zwölf neuen Offenbarungen doch als relativ sicher gelten, dass Audioslave ihren Ruf als eine der besten Rock-Formationen dieser Zeit werden ausbauen können.
Der im Funk verwurzelte musikalische Unterbau der Supergroup ist es, der „Revelations“ von den ersten beiden Full Length-Geniestreichen unterscheidbar macht. Chris Cornell und Gefolge haben eine gehörige Portion Solid Rock aus ihrem Repertoire gestrichen, um ihre Energie nun voll und ganz in den Funk fließen zu lassen. Das wirklich Erstaunliche daran ist, dass sie die stets präsente Energie dieses dritten Longplayers dadurch noch zu steigern vermochten. Ein Song wie „Original Fire“ stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass die berühmt-berüchtigten Grooves der Band mit dem neuartigen Funk-Einschlag nun noch mehr Beachtung finden. Im Grunde kann dieser Song exemplarisch für die gesamte musikalische Entwicklung der Band stehen. Ein sehr relaxtes und fast schon episches Klangformat wechselt sich mit Breitband-Gitarren-Rockern ab, so dass beide Seiten der Band mit dem dritten Longplayer ebenso gut in Szene gesetzt werden konnten.
Es steht außer Frage, dass Audioslave mit „Revelations“ erneut ein Meisterwerk vollbracht haben, das durchaus das Potenzial hat, der Band auch weitere Fans zu rekrutieren. Den Ruf als eine der populärsten Rock-Zusammenkünfte dieses Jahrzehnts hat man schließlich nicht geschenkt bekommen.
(Dennis Grenzel)
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